OUTFIT: Wide Sleeve Knit, Mom Jeans & Croc Ankle Boots // Blicke

Samstag, 18. März 2017

Es gibt sie einfach, diese Looks, die Blicke auf sich ziehen. Abhängig von der Größe der Stadt, und wie meine Beobachtungen ergeben, der proportional dazu wachsenden Größe der Toleranz für auffälligere Looks. Persönlich fühl(t)e ich mich davon oft leicht verunsichert, gemustert, bewertet. Doch kann ich nicht in die Blickenden hineinsehen, ist es Interesse, Anerkennung, Neugier, Bewunderung oder ein "Holy Shit, wie läuft die Alte denn rum?" Mutig genug einfach mal nachzufragen bei einem besonders penetranten Blick Starren war ich leider (noch) nie. Auch wenn es so anmutet, ich will mich nicht über diese beschweren, denn das würde nichts daran ändern, dass ich sie weiterhin mal abbekomme. Den Menschen verbieten zu schauen kann und will ich gar nicht, schließlich ist es ihr gutes Recht. Dinge hinzunehmen, auf die ich ohnehin keinen unmittelbaren Einfluss habe, ist keine einfache Übung (okay, es gibt die Möglichkeit, mich anders zu kleiden, die ich aber unter keinen Umständen in Betracht ziehe!). Von einem Tag auf den anderen werde ich mich ebenso wenig daran gewöhnen, wie selbstbewusst darüber zu stehen lernen. So unterm Strich bleibt mir also nichts anderes übrig, als mit den Blicken leben zu lernen. Irgendwo auf dem halben Weg dorthin, versuche ich jetzt mal dieses nicht ganz einfache Unterfangen in ein paar praktischen Tipps zusammenzufassen.


  • Wage den Blick zurück! Natürlich im übertragenen Sinne. Einfach mal mit einer möglichst neutralen Miene zurückschauen, und ja, am wirkungsvollsten, so viel Überwindung es auch kostet, ist es, dem anderen direkt in die Augen zu schauen. Standhalten. Und sich dann insgeheim freuen, wenn der Starrer den Blick ganz schnell abwendet. Stufe 2 ist lächeln, nichts wirkt entwaffnender auf das interessiert schauende Gegenüber. 
  • Alles Interpretationssache! Oben habe ich es bereits angeschnitten, ein Blick per se ist eine relativ wertneutrale Handlung. Und wer nicht über telepathischen Fähigkeiten verfügt (Tipps, wie man diese erlangt, gerne an mich!), wird nie den wahren Grund für das Gestarre erfahren. Böse Absichten sind nicht auszuschließen, aber sich auf diese zu versteifen, ist im Endeffekt nichts anderes als eine haltlose Unterstellung. 
  • Look on the bright side! Für diesen Tipp ist es unerlässlich, den vorherigen verinnerlicht zu haben. Im Endeffekt ist er auch wenig anderes als Selbsttäuschung. Aber es gibt jede Menge positive Gründe für das Angeschautwerden. Schließlich bin ich auch ein ziemlich großer Fan dessen, was ich da trage. Got it? Deutlicher ausgedrückt, und vermutlich bei sich selbst ebenso feststellbar, dass der Blick auch mal an tollen Sneakers, einer chicen Jacke oder einfach an einem anderen Girl mit einem auffällig guten Style hängen bleibt. Und der Opa fühlt sich vermutlich nur an seine Jugendliebe erinnert. Für jeden Blick ein Kompliment zu finden und sich am Ende des Tages so bezaubernd zu fühlen, wie man es eigentlich in einem selbst gewählten Outfit tun sollte, das ist, auf den Punkt gebracht, mein letzter Tipp.








Wide Sleeve Knit H&M Trend / Oversized Bomber H&M / Mom Jeans Monki / Croc Ankle Boots Zara / Bucket Bag COS





Kommentare:

  1. Toller lässiger Look! Jacke und Schuhe mag ich besonders gerne, würd ich sofort anziehen!
    Ich weiß genau welche Blicke meinst, manchmal "ärgern" sie mich, manchmal kann ich sie als Kompliment sehen .. Auf Blicke zu reagieren find ich generell schwierig, ich hab's mir versucht anzugewöhnen zu lächeln, wenn ich zufällig in der Bahn den Blick einer anderen Person treffen und ich weiß nicht woran's liegt, aber letztens kommt da ein Lächeln zurück .. Egal, ich probier's weiter :D
    Liebe Grüße Katrin

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  2. Ein sehr schöner Look! Steht dir sehr gut! :-)
    Diese Blicke kenne ich zu gut! :D Einfach lächeln und weitergehen! :-)
    Liebe Grüße Sarah <3

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